Dr. Beer Managemententwicklung & Seminare

Beratung, Coaching, Schulung für höchste Ansprüche

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Konfliktintervention durch erfahrene Berater

Wo Menschen den größten Teil ihrer Wachzeit zusammenarbeiten (müssen), kommt es früher oder später zu zwischenmenschlichen Spannungen und Problemen. Meistens sind diese harmlos, kommen und gehen, stören aber das Arbeitsklima nicht so grundlegend, dass man dies thematisieren müsste. Manchmal aber sind diese zwischenmenschlichen Probleme von solcher Art, dass dadurch die Arbeitsabläufe erheblich gestört und das Betriebsklima unerträglich verschlechtert werden. Der Vorgesetzte bemerkt dies in der Regel erst nach einer Weile, dann zögert er häufig, weil er nicht weiß, was er unternehmen soll, dann ärgert er sich, sucht nach einem "Schuldigen" oder holt die Streithähne an einen Tisch und erklärt, dass er diesen Zustand nicht weiter dulden wolle. Inzwischen kommt es zur Bildung von Lagern, die Streithähne scharen Anhänger um sich herum, der Betriebsrat wird eingeschaltet, das Betriebsklima wird noch schlechter.

 

Nicht immer, aber manchmal empfiehlt es sich in solchen Situationen, einen erfahrenen externen Berater oder Coach zu Rate zu ziehen. Dieser ist nicht Partei, dieser kann mit den Streitparteien offener sprechen, als es der jeweilige Vorgesetzte in der Regel kann, dieser kann versuchen, die tatsächlichen Gründe der entstandenen Spannungen herauszufinden, dieser kann ggf. auch dem Geschäftsführer klar und deutlich sagen, dass er dieses Problem selbst geschaffen hat – zum Beispiel dadurch, dass er Überschneidungen von Befugnissen, unklare Unter- und Überstellungen u.ä. verordnet oder geduldet hat. Der Externe kann – wenn er sich in der Materie auskennt – Vorschläge unterbreiten, die es den Betroffenen gestatten, ihr Verhalten ohne Gesichtsverlust zu ändern, kann ihnen aber auch sagen, dass sie – bei Fortbestehen der augenblicklichen Situation, sogar mit einer Kündigung rechnen müssen. Er kann vieles sagen, was kein anderer sagen kann, da er nicht Partei ist und auch keine Sieger und Verlierer braucht. Im Idealfall wird er zu einer Vertrauensperson der Konfliktparteien – aller Konfliktparteien! – und weiß sich auch so zu verhalten, dass er das Vertrauen dieser Menschen nicht enttäuscht.

Es gibt noch mehr betriebliche Situationen, in denen ein solcher externer Fachmann für Konfliktintervention im Sinne einer Deeskalation und Befriedung tätig werden kann. Man denke an Probleme zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat, an Probleme der Abgrenzung von Befugnissen  innerhalb einer Geschäftsführung, an Probleme, die sich aus Nachfolgeregelungen in unternehmergeführten Betrieben ergeben usw.

Ein seriöser Berater wird niemals versprechen, dass er diese Probleme mit Sicherheit lösen wird. Es sollte ihm aber in den meisten Fällen gelingen. Und wo dies nicht der Fall ist, sollte er dem Auftraggeber eine glasklare Analyse jener Faktoren vorlegen können, die eine Lösung unmöglich gemacht haben.

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