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Mitarbeiterführung – was ist das?

Überall dort, wo Menschen miteinander leben oder gemeinsam ein Ziel erreichen wollen oder müssen, wird geführt. Mitarbeiterführung ist kein Akt der Willkür, sondern ein notwendiger Teil des geordneten Zusammenlebens zwischen Menschen. Strittig dürfte nicht sein, ob geführt werden muss, sondern allenfalls wie. Von Laotse (um 6. Jh. v. Chr.) ist die Feststellung überliefert: "[...] führen ohne zu herrschen: Das ist die höchste Tugend." Mitarbeiterführung ist ein von der obersten Leitung einer Organisation gewollter, von ihr legitimierter und von der Sache her notwendiger vertikal wirkender Beeinflussungsprozess in hierarchisch strukturierten Organisationen, und dient der Sicherstellung zielgerichteter beherrschter Prozesse auf allen Ebenen. Führung setzt Führende (Vorgesetzte) und Geführte (Mitarbeiter) voraus und hat den Zweck, die Geführten permanent auf die Erreichung ihrer Stellenziele zu orientieren, um so ein Erreichen der Unternehmensziele zu ermöglichen.

Dabei wird angenommen, dass alles, ausnahmslos alles, was sich in einem Wirtschaftsunternehmen abspielt, allein der Erreichung der Unternehmensziele dient; und zwar entweder unmittelbar oder mittelbar. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Unternehmensziele erreichbar sind oder nicht, ob sie moralisch vertretbar sind oder nicht usw. Allein ihre Existenz ist entscheidend.

Das gesamte Unternehmen erscheint somit als ein Instrument zur Erreichung der Unternehmensziele, mithin als etwas Instrumentelles, Zweckrationales, Logisches.